GORILLA

(Gorilla gina Is. Geoffr., Troglodytes gorilla Cuv.)

Gorillas leben, vom Aussterben bedroht, in den Urwäldern Afrikas vom Kongo bis Kamerun. Mit bis zu 2 Metern sind sie die größte Menschenaffenart, besitzen ein schwarzes bis silbergraues Fell und entgegen ihres äußeren Erscheinungsbildes einen äußerst sanftmütigen Charakter.

1,40 x 1,80 m/ Keilrahmen/ Pigmente, Dispersionsfarbe, Lack auf Leinwand.

2020 © by muskat18

Veröffentlicht unter design

HIPPOCAMPUS ANALOGIE

Es gibt unzählige Analogien verschiedenen Grades, die im Grenzfall in Identität übergehen können. Das Auffinden von Analogien war und ist eine Stufe zur Erkenntnis von Gesetzen in Natur und Gesellschaft. Eine eigentliche, funktionale Definition erfolgte erst in der Kybernetik, die Analogierelation als bezeichnender Begriff, welcher die Unterschiedlichkeit verschiedener Sachverhalte in einem Terminus aggregiert. Die berühmteste strukturelle Analogie ist die zwischen dem Bohrschen Atommodell und dem Sonnensystem. Die einfachste Analogie ist, wenn zwischen zwei Gebilden die Beziehung der geometrisch proportionalen Ähnlichkeit vorliegt und die Form als solches konstituiert. Eine Sondervariante in den Naturwissenschaften ist das so genannte Mimikry, ein biologisches Phänomen, welches im Fachbereich der Zoologie zu verorten ist.

Der Hippocampus (Pedes Hippocampi) ist ein Teil des menschlichen Gehirns, das bekannteste komplexe, existierende Steuerungsystem eines natürlichen Organismus überhaupt, der Arbeitsspeicher des Kurz- und Langzeitgedächtnisses, welcher 1706 entdeckt wurde und aufgrund seiner Form eines Seepferdchens, welches wiederum 1570 wissenschaftlich erfasst und nach mythologischen Fabelfiguren, den Hippokampen, in Gestalt eines Pferdekörpers mit meerjungfrauenartigem Fischschwanz, auf denen, der Sage nach, griechische Meeresgottheiten durch die Ozeane ritten, benannt worden ist.

2020 © by muskat18


VIRUS vs. VIRUS

Hervorgehoben

vicious natural beauties hacking vicious artificial systems.

imagine personal drones, which protect you from everything 24/7, if you are completely registred and of course if you paid for your premium account monthly. in case of you should be a non- permanent online user, (y)our personal security can`t be guaranted permanently anymore. please be empathic and social, keep the distance! keep staying online and simulate humanity, real life and true relationships by using social media, the latest virtual reality apps including holographic assistant manager, led emotion performance system and streaming platforms of DATATOPIA INC. safety first! ( DATATOPIA INC. is a fictional company, don`t try to google, if you should be afraid of this and not interested in to loose, what matters. So try to keep, what is wonderful, stay different, avoid (main)streaming. safety scares!)

2020 © by muskat18

ONE OF 7

exterior space model figuring out spatial relations and according to that the terms:

‚peer pressure‘ + ‚agoraphobia‘ + ‚islands‘ + ‚village‘ + ‚centre‘ + ’solitude‘ + ‚inclusion‘ + ‚exclusion‘ + ‚circle‘ .

wooden triangular elements, placed on a round tableau.

© by muskat18

GATE OF LIFE

Diese Arbeit entstand im Zuge der Baumaßnahmen des Gebäudekomplexes für den Suhrkampverlag in Berlin- Mitte – Ecke Torstraße / Rosa- Luxemburgstraße, Torstrasse 44 in 10119 Berlin.

An dem Objekt und den damit verbundenen Baustellensicherungsvorkehrungen, wurden adaptiv Papierbuchstaben appliziert, die einer einfachen Kabelträgerkonstruktion, in diesem Zusammenhang, eine, in unserer Gesellschaft als besonders tabubeladen geltende, neue Bedeutung verliehen.

Die unscheinbare Installation/ Applikation in mitten des pulsierenden Stadtgeschehens wurde für einen Monat zu einem symbolträchtigen Ort, der subtil implementiert und somit weitestgehend unbemerkt, die Banalität von Leben und Tod im Berliner Zentrum, darstellte.

Mit einer täglichen Frequentierung von im Durchschnitt ermittelten ca. 500 Personen, haben in diesem Zeitraum (durch absehbare, wechselnde Witterungsveränderungen – z. Bsp. Regen, Wind, etc…, sowie Vandalismus und regulärer Baustellenbetrieb, im Vorfeld temporär und endlich angelegt), in etwa 15000 Menschen jeder Altersgruppe symbolisch die Schwelle, je nach Laufrichtung vom Diesseits zu Jenseits oder umgekehrt vom Jenseits zum Diesseits beschritten.

Ein weiterer Aspekt der Arbeit war die unmittelbare, nach erfolgtem Transfer, stichprobenartige Benutzerbefragung, welche ergab, dass ca. 1/3 sich nicht im Klaren darüber waren, entweder gerade gestorben oder auferstanden zu sein, was vor allem auf das Fehlen Deutscher Sprachkenntnisse zurückzuführen war. Bei Nichtmuttersprachlern war zudem häufiger zu beobachten, dass diese die Installation, eher als pietätlos empfanden. Deutsche Protagonisten, insbesondere Berliner erkannten jedoch deutlich häufiger, sofort den zusätzlich, ironisch konnotierten Ansatz und den philosophischen, inhaltlichen Wert.

Das Torprinzip, welches in der Architektur- und Baugeschichte neben der Funktion als Zu- und Durchgangselement, weltweit in jedem Gebäude grundsätzlich in Tür- oder Portalform angewendet wird, erschien für die Darstellung des bezeichneten Diskurses als solches am Besten geeignet. Da in vielen Kulturkreisen die absehbare Endphase des Lebens, respektive der Moment des Ausscheidens aus dem biogenen, natürlichen Stoffkreislauf, oftmals eine pathetische, überbewertete Bedeutung aufgetragen wird, obwohl dieses Ereignis mehrere Millionen Male täglich und selbstverständlich stattfindet und weder ungewöhnlich, noch unnatürlich und somit keinesfalls negativ zu tabuisieren ist.

Die Allgegenwart der eigenen Endlichkeit wird in der westlichen Kultur im kollektiven Bewußtsein, während der gesamten Lebenszeit, aufgrund der momentverhafteten, zeitgeistabhängigen, überspontanen Lebensweise verdrängt und ist dann, paradoxerweise, jedoch kurz vor und nach dem Ableben häufig mit überbordenden Zeremonien, Ritualen und der Wunschvorstellung der Hinterbliebenen nach einer weiterführenden Existenz des Gestorbenen verbunden. Diese nicht belegte und damit afaktische, imaginäre Vorstellung eines ‚Jenseits‘ werden in einigen Weltanschauungen u.a mit Wiedergeburt und Auferstehung, sogar als plausibel erklärt. Nahezu alle Religionen sind auf dieses Szenario ausgerichtet worden, um zum Einen, wie beispielsweise sehr signifikant im Christentum, entweder die profane, einfache, banale Lebensphase in festgelegter Abfolge mit einem deutlich ´besserem` Dasein nach eben dieser zu rechtfertigen und zum Anderen, um das limitierte Lebensintervall von Individuen zu kontrollieren. Es warten Hölle oder Himmel, je nachdem, wie man sich verhalten hat- vergleichbar einem prämodernem Sozialkreditsystem, wie es heute bereits in China angewendet wird, um längerfristig Stabilität und Sicherheit gewährleisten zu können- jedoch auf Kosten der persönlichen Freiheit und der dynamisierenden Individualität.


ULTRAMUNDUS – JENSEITS / SAECULUM – DIESSEITS, projektabschließend als frei stellbares, interaktiv benutzbares Objekt konzipiert, greift den alltäglich stattfindenden Transfermoment, des Kommen und Gehens, Leben und Tod, auf und wurde in klassischer Rahmenbauweise aus in situ aufgefundenen Verschalungsbrettern der selben o.g. Baustelle gefertigt und vom Außen- in den Innenraum transportiert.

2017 © by muskat18

:: Gebäudekomplex Suhrkamp- Verlag/ Berlin Mitte ::


MANTANEGRO

illumination object and exterior space model, based on the fictional story of a manta ray, cruising through the pacific ocean, discovering marine creatures, humans, plastic … .
our oceans are dirty, full of human rubbish, diving tourists and technical installations. but human beings are dependent on nature, like suckerfishes on larger marine animals… MANTANEGRO carries suckerhumans on his back like nature all of us.

#OURSEA
THE OCEAN CLEANUP

© by muskat18

BLACK SNOW CUBE

… different shapes of ice crystals and cubic limits. glacialogy is the sience of snow and ice.

The sekka zusetsu is a very detailed figure collection of 86 drawings, which display observation results of water droplets transformations into ice crystals. A microscopical view written in 1832 by an autodidact, who obsessively observed snowflakes- geometrically perfect shapes based on hexagons.

Doi Toshitsuras (1789- 1848) methodical observation procedure:

1 Put a black cloth out side at night, when it seems cold enough to snow. 2 Receive snowflakes with the cloth. 3 If you get snowflakes pick them up carefully and put into a black cup. 4 Be careful not to breathe on them and observe them with a microscope.


in the dawn, whales breathing out. just an ocean of frost.

Kato Gyôdai (1732- 1792)

A Japanese ‚haiku‘ poem is like a written screenshot. Haikus describe scenes, seasons, situations and generate emotions by aggregating nature phaenomena, objects, subjects and their interactions to moments of calming introspection and sensual perception.

© by muskat18