MAGIC SUNSET CUBE

builts a visual bridge between the unprecedented Rubik invention, the groundbreaking calculation method of Gauß and the sensuos connoted experience of daily physical nature phenomena. All surfaces are covered with iridescent papers which catching every perciptible colour of an original sunrise or sunset.

The “magic cube“ has been one of the worldwide top sellers since 1980 until the beginning of the Great- Digitalisation. Ernő Rubik, a Hungarian architect and designer, who let patent his invention in 1976 developed this movable 3D object to improve spatial senses and thinking.

To calculate sunset and sunrise times exactly, you need the Method of least squares, wich has been develeoped in 1795 by the ingenious German mathematician Carl Friedrich Gauß at age of 18.

MAGIC SUNSET CUBE  schlägt imaginär eine visuelle Brücke zwischen der beispiellosen Rubik- Erfindung, der bahnbrechenden Gauß`schen Rechenmethode und dem sinnlich konnotierten Erleben täglicher, physikalischer Naturphänome. Alle Oberflächen sind mit einer irisierenden Papierschicht einzeln von Hand beklebt und greifen alle bei Sonnenauf- und untergang vom menschlichen Auge wahrnehmbaren Farben auf.

Der weltweit bekannte Rubik`s cube, wurde vom ungarischen Architekten und Designer Ernő Rubik erfunden und 1976 als Patent angemeldet. Seit 1980 war der auch als magic cube bezeichnete Zauberwürfel bis zu Beginn der Digitalisierung, vor allem in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts einer der meistverkauften Spielzeuge der Welt. Das 3-dimensionale, mechanisch funktionierende Objekt kann in 20 Zügen in die originale Ausgangsposition gedreht werden, die aus 6 Farbflächen (Rot, Gelb, Blau, Grün, Orange und Weiß) zu je 9 Quadratfeldern besteht.

Um den exakten Zeitpunkt eines Sonnenaufgangs oder -untergangs berechnen zu können, greift man auf die „Methode der kleinsten Quadrate“ zurück, die der geniale Mathematiker Carl Friedrich Gauß im Jahr 1795 entwickelte.

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CODEX BACH

is a tridimensional homage to Johann Sebastian Bach and his  Suite No.1 in G Major“  , one of his most impressive pieces of music ever. The first note line is embedded as inlaid work into a wooden body of shellac-handpolished beech wood and works like a handle to open/ close.

The physical object describes human perception and examines the concept of time according to immateriality and materiality, their correlation and the linking of main physical stimulus sensations at receptive and cognitive levels, which will only be experienced through spaces and objects in general. Main focus is the shift of context and/ or transformation of shapes with semiotic significances. The object regarding to its real materiality recalls to the past into the present and results future.

This outstanding interpretation of a „music box“ emphasizes tradional manufacturing of classic music instruments by using shellac combined with mattfinshed black. Shellac is a natural lacquer, which is produced by symbiotic interaction between animals (Kerria lacca), plants and humans.

Because of invention and extensive use of plastics at the beginning of the 20th century, shellac became forgotten as biogenic raw material. Because of more efficient producibility in the name of industrialization and mass production shellac was not viable anymore.

Das einzigartige Aufbewahrungsobjekt ist eine gestalterische Hommage an Johann Sebastian Bach und seine „SUITE No.1 in G Major“, eines seiner beeindruckendsten Musikstücke überhaupt. Die erste Notenzeile ist als filigrane Einlegearbeit, im Korpus des Kästchens aus schellackhandpoliertem Buchenholz eingelassen, und fungiert als Griffstück, um das Objekt öffnen und schließen zu können. Diese herausragende Interpretation einer „Musikbox“ unterstreicht die traditionelle Herstellung klassischer Musikinstrumente durch die Verwendung von honigfarbenem Schellack in Kombination mit mattem Schwarz. Schellack ist ein natürlicher Lack, der durch symbiotische Interaktion zwischen Tieren (Kerria lacca), Pflanzen und Menschen weitestgehend unverändert tradiert, hergestellt wird.

Das Aufbewahrungsobjekt untersucht den Begriff Zeit nach Immaterialität und Materialität, deren Korrelation und die Verknüpfung physischer, sensueller Reizempfindungen als kognitive Wahrnehmung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kontextverschiebung und die Transformation von Formen mit semiotischen Bedeutungen. Das konkrete, physische Objekt spannt einen Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft und beschreibt Zeit als vierte, relative, nicht berührbare, aber dennoch wahrnehmbare Dimension.

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